Mentastim wurde für das Wiedererlernen von Bewegungsabläufen nach Schädigungen des Zentralen Nervensystems entwickelt. Das EMG-getriggerte Gerät kombiniert Methoden des Biofeedbacks mit Elektrostimulation. Patienten können das verordnungsfähige Hilfsmittel unter der Nr. 09.37.02.2XXX bei ihrer Krankenkasse beantragen. Klicken Sie hier für weitere Informationen zu unserem Versorgungsablauf.


Indikationen:

  • Erkrankungen oder Verletzungen des Zentralen Nervensystems: z.B. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Hirn-Tumor-Operation (nach ärztlicher Rücksprache), frühkindlicher Hirnschaden.
  • Verletzungen des Rückenmarks: z.B. inkomplette Querschnittlähmung.
  • Muskelverspannung und Spastiken aufgrund einer vorliegenden Parese.

Funktionsweise:

  • Kombiniert EMG-getriggerte Elektrotherapie mit Biofeedback.
  • Nutzt die Neuroplastizität des Gehirns, d.h. das Gehirn ist in der Lage, die Funktionen geschädigter Synapsen, Nervenzellen oder vollständiger Hirnareale auf benachbarte Areale zu übertragen.
  • Oberflächenelektroden messen Muskelpotenzial als EMG-Wert, den der Anwender mit aktiver-kognitiver und motorischer Muskelansteuerung erhöhen kann.
  • Sobald ein vorab festgelegter Schwellenwert erreicht wird, löst die Elektrostimulation aus.
  • Der elektrische Reiz wird vom Gehirn als positive Rückmeldung abgespeichert.
  • Oberflächenelektroden messen Muskelpotenzial als EMG-Wert, den der Anwender mit aktiver-kognitiver und motorischer Muskelansteuerung erhöhen kann.

Therapieziele:

  • Wiedererlernen von Bewegungsabläufen nach Schädigungen des zentralen Nervensystems.
  • Neuromuskuläre Stimulation

 Kontraindikationen:

  • Herzschrittmacher oder andere elektronische Impulsgeber.
  • Schwangerschaft
  • Entzündliche oder tumoröse Hauterkrankungen im zu behandelnden Bereich.
  • Epilepsie
  • Thrombophlebitis im betroffenen Bereich.
  • Keine Stimulation über dem Karotis-Sinusnerv, dem Solarplexus, am Kopf und am Herz.