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Sichern Sie den Therapieerfolg Ihrer Patienten mit funktioneller Elektrostimulation

Unsere flexiblen Geräte für Funktionelle Elektrostimulation unterstützen Ihre Patienten bei der häuslichen Rehabilitation peripherer oder zentraler Lähmungen. Studien haben erwiesen, dass eine hohe Vielzahl an Bewegungswiederholungen den Erfolg rehabilitativer Maßnahmen nachhaltig unterstützen. Unsere Mehrkanalstimulatoren  ermöglichen funktionelle Bewegungen mit mehreren Muskeln. Je nach Indikation und ärztlichem Behandlungskonzept bieten wir  die passenden Geräte für Sensor gesteuerte Elektrostimulation (KT Motion / KT Parese), EMG-getriggerte Muskelstimulation (KT Neuro / KT Move) sowie Elektrostimulation mit Exponentialstrom (lange Dreieckimpulse – PARESESTIM / KT PARESE) an.

Indikationen:
  • Schlaganfall
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Multiple Sklerose
  • Querschnittlähmungen
  • Bandscheibenvorfall
  • Verletzungen
Therapieziele:
  • alltägliche Bewegungen ermöglichen
  • Behinderungen ausgleichen
  • motorische Funktionen wieder erlernen
  • Spastiken mindern
  • Muskulatur kräftigen

Unser Angebot

Für Praxen
  • kompetente Analyse Ihrer Praxisbedürfnisse
  • persönliche Präsentation unserer Geräte bei Ihnen vor Ort
  • individuelle Einweisung Ihrer Mitarbeiter durch versierte Medizinprodukteberater
  • Inhouse-Schulungen & persönliche Ansprechpartner für Rückfragen
  • Patientenvorträge
  • hochwertige Mehrkanalgeräte für orthopädische und neurologische Erkrankungen
  • Reparatur, Wartung & Leihgeräte
Für Patienten:
  • eine kostenlose Erprobung der Geräte und individuelle Beratung
  • kompetente Auswahl mit unseren geschulten Therapeuten vor Ort
  • hochwertige, transportable Mehrkanalstimulatoren mit leichtem Handling
  • Abrechnung mit den Kostenträgern
  • ausführliche Einweisung – auch zuhause
  • Wartung, Reparaturen, Ersatzgeräte

Download Informationen

Überblick MehrkanalstimulatorenBroschüre ElektrostimulationPatientenflyer_KT MotionRezeptmuster KT MotionPatientenflyer_KT NeuroRezeptmuster_KT NeuroPatientenflyer_KT MoveRezeptmuster_KT MovePatientenflyer_KT PareseRezeptmuster_KT Parese_zentraleLähmungRezeptmuster_KT Parese_periphereLähmung

FES bei zentralen Lähmungen

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FES bei peripheren Lähmungen

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ELS von A-Z

A
Abduktion:
  • das Bewegen eines Körperteils von der Körperachse weg, z.B. Fuß oder Bein
Adduktion:
  • das Bewegen eines Körperteils zur Körperachse hin, z. B. Heben des Fußes
Afferenzsetzung:
  • Ansteuerungsverhalten
ALS: Amyotrophe Lateralsklerose
  • chronische, fortschreitende Erkrankung des Nervensystems, die zu einer Lähmung des Körpers führt

 

B
Bilateral:
  • beidseitig
Biofeedback:
  • unbewusste Körperfunktionen werden mit Hilfe eines Gerätes registriert und bewusst gemacht

 

D
Dekubitusprophylaxe:
  • Verhinderung von durch Druck verursachten Schädigungen der Haut oder des Gewebes
Denervation:
  • keine intakte Nervenverbindung zwischen Organ/ Muskel und Gehirn
Dysbalance:
  • einseitige Kraftentwicklung bei gleichzeitiger Vernachlässigung ihrer Dehnungsfähigkeit.

 

E
EMG: Elektromyografie:
  • Ableitung und Registrierung elektrischer Aktionspotenziale eines Muskels
Exponentialimpuls:
  • Dreiecksimpuls mit langem Anstieg zur Behandlung denervierter Muskulatur

 

F
Frühmobilisation:
  •  Mobilisation innerhalb der ersten 72 Stunden nach einem plötzlich auftretenden Ereignis, das die Bewegung einschränkt
Funktionelle Elektrostimulation:
  • elektrische Stimulation eines Muskels direkt (über den Nerv) oder indirekt (über den Muskel) zur Durchführung einer Muskelkontraktion
Fußheberschwäche:
  • mit einer Fußheberschwäche ist das Anheben (Dorsalflexion) und Abrollen (Plantarflexion) des Fußes beim Gehen nicht möglich.

 

I
Inaktivitäts-Atrophie:
  • Reduktion des Muskelfaserdurchmessers infolge längeren Nichtgebrauchs
Inkomplette Parese:
  • Teilverlust in Motorik (Bewegung) und Sensorik (Sensibilität bezogen auf die Oberfläche und oder die Tiefenwarnehmung)
Innervation:
  • Versorgung von Geweben und Organen mit Nerven
  • Intakte Nervenverbindung zum Muskel

 

K
Kognitiv:
  • wahrnehmend, begreifend, erinnernd, logisch denkend
Kontrakturprophylaxe:
  • Maßnahmen zur Verhinderung einer Gelenkversteifung aufgrund mangelnder Bewegung

 

M
Motorlearning:
  • Bewegungslernen: zielgerichtetes Lernen, bei dem ein Bewegungsablauf dauerhaft verändert wird, z.B. nach einem Schlaganfall wieder lernen zu gehen. Dieser Vorgang muss nicht bewusst sein

 

N
Neurologie:
  • Die Neurologie ist die Wissenschaft und Lehre vom Nervensystem, seinen Erkrankungen und deren medizinischer Behandlung.
  • Erkrankungen des Nervensystems: Gehirn, Rückenmark (zentrales Nervensystem, ZNS), Hirnnerven sowie die Nerven, die im Körper  verteilt sind (peripheres Nervensystem, PNS)
Neuroorthopädische Erkrankungen:
  • Nerven- und Muskelerkrankungen
Neuroplastizität:
  • Fähigkeit des Gehirns sich selbst zu verändern
Nervenläsion:
  • Verletzung, Schädigung der Nerven
  • eine Nervenschädigung liegt vor bei objektiv fassbaren Ausfällen im Innervationsgebiet des betreffenden Nervs.

 

P
Parese:
  • Teillähmung – Fähigkeit, Muskeln oder Gliedmaßen zu bewegen, ist eingeschränkt
Peroneuslähmung/Peroneusparese:
  • Lähmung des Peroneusnervs, die zu einer aktiven Fuß- und Zehenheber-Schwäche führen
  • da der motorische Befehl zur Dorsalflexion  nicht mehr an die Muskulatur weitergegeben wird, kann der Patient  den Fuß nicht mehr anheben und schleift mit der Fußspitze über den Boden
Plexus brachialis:
  • Nervengeflecht des peripheren Nervensystems: Äste des Plexus brachialis versorgen die gesamte obere Extremität, die Schulter sowie die Brust
Polyneuropathien:
  • Erkrankungen mehrerer oder vieler peripherer Nerven 

 

R
Reafferenz:
  • über die Nervenbahnen erfolgende Rückmeldung über eine ausgeführte Bewegung
Regeneration:
  • Wiederherstellung, Erholung
Reinnervation:
  • Wiederherstellen der nervalen Versorgung
Repetition:
  • Wiederholung

 

S
Sinus-Karotisnerv:
  •  Gefäßaufweitung am Anfangsteil der Arteria carotis interna, die wichtige Rezeptoren für die Regulation des Blutdrucks enthält
Spastik:
  • erhöhte Eigenspannung der Skelettmuskulatur, die immer auf eine Schädigung des Gehirns oder Rückenmarks zurückzuführen ist

Gut zu wissen! Unsere Hilfsmittel sind verordnungsfähig und belasten kein Heilmittelbudget.

Lesen Sie hier weitere Hinweise für Verordner:

  • Die Verordnung von Hilfsmitteln wirkt sich nicht auf das ärztliche Budget aus (§ 84 Sozialgesetzbuch).
  • Folgerezept: Auch als weiterbehandelnder Arzt sind Sie berechtigt, ein Folgerezept auszustellen.
  • Kostenübernahme GKV und PKV: Unsere Elektrostimulationsgeräte sind für die ambulante und häusliche Behandlung konzipiert und als Hilfsmittel der Produktgruppe 09 anerkannt. In der Regel übernehmen die Gesetzliche  und Private Krankenversicherung die Kosten.
  • Zuzahlung der Patienten: Gemäß Spitzenverband der Krankenkassen leisten Patienten eine Zuzahlung in Höhe von 10 Prozent für jedes Hilfsmittel, jedoch mindestens 5 Euro, maximal 10 Euro. Für Hilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind, wie z.B. Elektroden zahlen die Patienten 10 Prozent je Verbrauchseinheit, max. 10 Euro/Monat.

Wirksamkeit und Leitlinien

Mensch mit Kreisen_ganz

Internationale Leitlinien empfehlen eine Anwendung von Elekrostimulation im Rahmen der Neurorehabilitation, u.a.:

  • Platz T., et al. „Therapie des spastischen Syndroms – Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie“, Sk2-Leitlinie, 2018, in: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (hrsg.), Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie.
  • KNGF Clinical Practice Guideline for Physical Therapy in patients with stroke (2014)
  • Guidelines for Adult Stroke Rehabilitation and Recovery, A Guideline for Healthcare Professionals From the American Heart Association/American Stroke Association (2016)

Relevante Studien zu diesem Thema finden Sie bei:

  • Hewlett, Owen A., et al. „Functional electrical stimulation improves activity after stroke: a systematic review with meta-analysis.“  Archives of physical medicine and rehabilitaions 96.5. (2015): 934-943.
  • Stein, Cinara et al., „Effects of Electrical Stimulation in Spastics Muscles After Stroke. Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials.“ Stroke 46.8. (2015): 2197-2205.
  • Knutson, Jayme S.; et al. „Contralaterally Controlled Functional Electrical Stimulation Improves Hand Dexterity in Chronic Hemipaesis.“ Stroke 47.10 (2016): 2596-2602.

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Kontaktieren Sie unser Team Elektrostimulation unter: +49 40 60604-13 oder hinterlassen Sie uns eine Nachricht auf dem Kontaktformular. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung.
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